Am Dorfstrand habe ich mit 6 anderen Deutschen ein Motorboot gechartert. Wir sind an der Kueste entlanggefahren. Absolut sehenswert. Die Kueste besteht aus schroffen Klippen. Haeufig ca. 20 – 40 Meter hoch. Oben auf den Klippen sitzen vereinzelt Fischer und lassen ihre Leinen herunter. Fischer gibt es hier ohne Ende.
Es befinden sich einige Buchten an der Kueste. Hier findet man Straende, die das karibische Klischee voll erfuellen: weisser Sandstrand mit Palmen. “Bequem” – wir hatten angenehmen Seegang – sind diese Straende nur vom Wasser aus zu erreichen. Von der Landseite fuehren nur verschlungene, steinige und zum Teil sehr steile “Pfade” zu den Buchten. Entsprechend waren wir an 2 von 3 Straenden, die wir besucht haben ganz allein. Am dritten Strand waren einige Leute (20-30). Ca. 3-4 km Sandstrand in einer stillen Bucht mit bewaldeten Bergen im Hintergrund.
Das absolute Highlight war der Strand Fronton: Hinter dem einsamen Strand ragen 200 Meter hohe Klippen steil nach oben. Vor der Bucht ertreckt sich ueber die gesammte Breite ein Korallenriff. Hier kann man gut schnorcheln. Zum Schnorcheln ist die Halbinsel Samana sonst nicht so geeignet.
Auf dem Ruckweg haben wir noch 2 Anhalter mitgenommen. 2 Fischer, die im Neoprenanzug vom Dorfstrand aus ca. 3km ins Meer rausgeschwommen sind, um mit der Harpune zu fischen.
Eine tolle Ausfahrt mit hohem Vollgasanteil!!!
Wir hatten uebrigens noch einen Koch mit an Bord. John ein Aussteiger aus den USA. Der hat hier vor Jahren mal fuer mehrere Monate in Bergen “gelebt”. An einem Strand hat er fuer uns am Feuer Seafood zubereitet. Dazu gabs noch frische Fruechte, die es hier ueberall in Huelle und Fuelle gibt, teilweise auch vor die Fuesse fallen. Coconutmilk von am Strand eingesammelten Nuessen. Hier auf Samana gibt es ohne Ende Kokunusspalmen.
Beach-Hopping
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