Tobago die Zweite

Ich bin hier wieder gut reingekommen. Am ersten Abend gleich ‘ne Party im Haus! Habe ich einige Trinidadier kennengelernt. Den naechsten Tag brauchte ich etwas laenger um in den Tag zu kommen.

Ich lasse den Urlaub jetzt hier in Tobago ausklingen. Will hier auch nicht mehr so viel unternehmen. Irgendwann will ich auch mal ankommen. Andreas, der Guesthouseeigentuemer hat mir mit seinem Auto fast die gesammte Insel gezeigt (ausser den Regenwald). Einige fuer mich neue Straende habe ich besucht. Das Guesthouse hat einen Pool und ich habe noch Lesestoff. Viel Action muss ich da nicht mehr haben. Nochmal die freie Zeit (Klima, Stimmung, …) geniessen.

Eine Fahrt mit einem Motorboot zu einem vorgelagerten Korallenriff habe ich noch unternommen. Sehr sehenswert.

Hier steht noch eine Party an .

Und das soll es dann gewesen sein.

Tobago-Bilder kommen wohl erst spaeter ins Netz. Mal sehen, vielleicht komme ich vor dem Abflug nochmal ins Internet.

St.Lucia – Bilder

(Weiteres Internet-Cafe gefunden. Etwas teurer, Beschriftung der Tasten blaettert z.T. ab, ertraegliche Geschwindigkeit und ein USB-Port!!! Bilder ins Netz stellen moeglich! Ca. 1-2 Std. werden die nun folgenden Bilder wohl zum uploaden brauchen. )

Mein Guesthouse in Rodney Heights (Rodney Bay, St.Lucia, W.I.).

Blick von der “City” Rodney Bays auf Rodney Heights.

Blick von Rodney Heights auf die Rodney Bay.

Rodey Heights: Recht noble Gegend. Zu keiner Tages- oder Nachtzeit Probleme gehappt.

Meine Veranda.

Die Landschaft St. Lucias war mein “favorite”.

Die Pitons.

Seilbahnfahrt in den Regenwald.

Der z.T. sehr schlechte Zustand der Strassen passt eigentlich nicht in das Gesammtbild von St.Lucia.

Castries, Hauptstadt

Offensichlich extreme Einkommensunterschiede.

Flughafen der Hauptstadt!!!

Wartebereich am Flughafen.

Mein Flieger nach Trinidad.

1 Woche St.Lucia

(Bin jetzt wieder in Tobago. Koennte Probleme mit weiteren Bildern im Netz geben. Mal sehen. )

Preiswert und zuverlaessig fahre ich am Di. per Minibus zum Flughafen in Barbados. Mit LIAT (Fluggesellschaft aus Barbados (?)) fliege ich in einer Turbopropmaschine nach Castries, St.Lucia. Ruhiger Flug in einem kleinen Flieger fuer max. 50 Personen. Der (Hauptstadt-) Flughafen ist sehr klein. Hier koennen nur kleine Maschinen landen. Keine Probleme mit Gepaeck und Einreiseformalitaeten. Am Flughafen werde ich von Manuela abgeholt. Ich werde in ihrem Guesthouse wohnen (25 US$ pro Nacht). Isolde, meine “Vermieterin” in Barbados ist mit ihr befreundet und hatte den Kontakt hergestellt. Manuela lebt seit etwa 15 Jahren in St.Lucia. Sie arbeitet fuer eine Reisegesellschaft, die Ausfluege fuer Kreuzfahrtschiffspassagiere anbietet. Das Guesthouse ist im Norden der Insel (nicht weit von Castries) in Rodney Bay gelegen. Sie faehrt mit mir im Ort gleich die wichtigsten Ziele(Straende, Banken, Restaurants, etc.) an. Super Service. Gerade erst angekommen und schon eine gute Orientierung. Da ich nur eine Woche auf St.Lucia bleibe, ist ein schneller “Einstieg” natuerlich von Vorteil. Das Guesthouse liegt in Rodney Heights, einem verhaeltnismaessig wohlhabenden Stadtteil.

Gleich am ersten Abend stelle ich fest, dass das Preisniveau hier deulich unter dem von Barbados liegt. Insbesondere Essen und Trinken ist hier deutlich guenstiger. Fuer umgerechnet 10 Euro kann man hier gut essen. Die hiesige Waehrung ist der East Caribbean Dollar (EC$). 1 Euro = 3,88 EC$. Oeffentliches Verhehrsmittel ist auch hier der Minibus. Sehr preiswert. Es fahren aber nicht so viele wie in Barbados. In grossen Malls kann man (fast wie in D) alles einkaufen.

St.Lucia hat 170.000 Einwohner. Die Insel ist landschaftlich wunderschoen. Sehr viel Gruen. Grossflaechig geschuetzter Regenwald. Ertraegliche Strassen. Extrem viele neue und teure Autos unterwegs. BMW und Audi sind hier offensichtlich sehr beliebt. Und das bei 100% Einfuhrsteuern.

Teile des Nordens der Insel erkunde ich auf eigene Faust (Bus und zu Fuss). Auch hier schoene Straende. Auf St.Lucia sind im Vergleich zu den anderen besuchten Inseln auch einige Touristen zu sehen. Manuela zeigt mir mit ihrem Auto Teile der Hauptstadt, auch “sehr unsichere Gegenden”. Ueber Manuela buche ich 2 organisierte Ausfluege. Z.T. zu einem sehr guenstigen Preis. Eine Tour geht in den Regenwald. Hier mache ich eine Seilbahnfahrt. Lautlos durch den Wald ist ein super Erlebnis. Die andere Tour geht per Bus die Westkueste herunter und per Katamaran wieder zurueck. Die Insel macht wirklich was her: Kleine interessante Ortschaften, Serpentinen ohne Ende und von der Seeseite sowieso sehr schoen! Wir haben etwas unruhige See, was die Katamarantour umso interessanter macht.

Die Menschen hier sind etwas distanziert. Aber in der einen Woche gibt es keine Probleme! Am Freitagabend fahre ich mit Manuela und Paul (ein englischer Freund von ihr, der seit 20 Jahren hier lebt) zur Streetparty in einem Nachbarort. Garkuechen, Bierstaende und viel Musik. Z.T. recht dunkle Ecken. Aber mit Fuehrung gibt es keine Probleme. Spaeter machen Paul und ich noch eine Tour durch die Bars von Rodney Bay.

In nur 7 Tagen habe ich ohne viel Aufwand recht viel gesehen und erlebt. Landschaftlich die schoenste Insel, die ich besucht habe.

Am Di.,d.04.07. faehrt Manuela mich zum Miniairport von Castries. Weiterflug mit LIAT nach Trinidad. Diesmal keine Probleme bei der Einreise. Mit Caribbean Airlines geht es weiter nach Tobago. Regen und Sturm! Sehr interessanter unruhiger Flug! Uber das Internet hatte ich mir ein Guesthouse gesucht (wieder ein deutscher Inhaber, der auch bei Ausfluegen behilflich sein soll). Per Taxi fahre ich hin. Abends gegen halb 10 komme ich an. Es laeuft gerade eine Party im Guesthouse. Es sind Trinidanier zu Gast.

Barbados-Bilder

Fischerboote vor Oistins (in der Naehe meines Guesthouses) Das Wasser hat hier wirklich diese Farbe (keine Bildbearbeitung).

Segelkatamaran in Bridgetown, mit dem ich spaeter die Westkueste erkundet habe.

Irgendwo muss das Geld ja hin!

Eklatante Einkommensunerschiede! Einfache Haeuser im Innenland.

Zuckerrohrfeld

Ostkueste

Der Name der Insel bezieht sich auf diesen Feigenbaum mit seinen Luftwurzeln, die an haengende Baerte erinnern (sollen). Portugiesische Seefahrer bezeichneten sie wegen ihres Aussehens als barbados (Baertige).

Pferderennbahn

Fast alles wird importiert. Und das ist der einzige Containerterminal! 270000 Einwohner

Strandimpressionen Westkueste (in der Naehe meines Guesthouses)

 

10 Tage Barbados

So, der Barbados-Aufenthalt neigt sich auch schon dem Ende entgegen. Habe mich mit der Insel ganz gut arrangiert. Wie gesagt, sich zu ernaehren ist hier recht teuer. Aber habe ich auch preiswertere Moeglichkeiten mit der Zeit gefunden. Bin viel Bus gefahren. Kostet wenig und man sieht viel. Am Wochenende gibt’s in allen Bussen lauten Reggae (richtig laut, lauter als laut).

Ich habe eine tolle Inselrundfahrt bemacht und gestern habe ich eine Segel-Katamaran-Tour gemacht. Super! Umgerechnet 50 Euro. 5 Stunden die Westkueste entlang. Wir machten 2 Stopps zum Schnorcheln. Beim ersten Stopp Schildkroeten (gekoederte/angefuetterte), beim zweiten 2 Schiffswracks, z.T. schon mit Korallen ueberwachsen. Schildkroeten wie im Streichelzoo direkt vor der Nase. Keine Scheu. Die Wracks waren ca. 4-6 Meter unter der Wasseroberflaeche, also gut zu erreichen. Getraenke und Essen auf dem Boot im Preis enthalten und ohne Begrenzung.

Der britischen  Tradition folgend (enge Beziehung zu GB hier) war ich am Samstag beim Pferderennen. Super Stimmung. Auch ein bischen gewettet. Mittendrin statt nur dabei: Ein aelterer Mann aus Barbados erklaerte mir die Statistik und lud mich spaeter noch zum Fischbroetchen mit Softdrink ein. Tolles Event.

Di., d. 28.06. geht es mittags fuer 7 Tage nach St. Lucia.

Tobago Bilder

 

6 Tage Tobago. “Meine” Bucht, guesthouse und restaurant.

Heute nur wenige Bilder. (Ich komme ja nochmal nach Tobago.) Uploaden dauert und kostet.

Restaurant beim Guesthoue

Mein Restaurant/Guesthouse

meine Bucht

“Hafen” vor meinem Guesthouse

Scarborough (Hauptstadt)

Blick auf Scarborough

Abflug

Fotos 1

Weg zum Hotel in las Galeras                       DOMINILANISCHE REPUBLIK: Weg zum Hotel in Las Galeras

Bootsfahrt

Markt in Samana

Hauptstrasse un Samana

“Ausritt” zum Wasserfall

Innestadt vo Las Galeras

Santo Domingo

Fronton Playa

“Wanderung” zum Fronton

 

Playa Fronton von oben

Barbados – Wer soll das bezahlen?

So, Barbados. Habe mich hier schnell eingelebt. Mein Guesthoue (super!) ist in einem Vorort von Bridgetown (Hauptstadt). Barbados 270-280000 Einwohner, sehr kleine Insel. Rein statistisch vergleichbar dicht bevoelkert wie Hong Kong! Das bedeutet eine sehr dichte Bebauung. Wenig attraktiv. Ich habe eine Iselrundfahrt per Bus gemacht. Es gibt auch viele laendliche Regionen Inselnorden und Osten. Im Inneren viel Landwirtschaft (Zuckerrohr) und auch (Ur-)Wald. Ostkueste sehr attraktiv, aber hier ist wirklich gar nichts los. Mein Guesthouse ist an der Westkueste und soweit ich das beurteilen kann in der schoensten Region. Sehr schoene Straende, nur dass man auch immer Strassen in der Naehe hat (Laerm). Keine einsamen Straende. Die Westkueste ist zubetoniert. Hier werden Wahnsinnspreise fuer Grundstuecke bezahlt. Vor allem wohl aus Spekulationsgruenden. Hier sind trotz Nebensaison Touristen zu sehen. Aber durchaus im ertraeglichen Rahmen. Die Straende sind alle oeffentlich!. Es gibt keine Privatbeaches, auch nicht bei eim 6-Sterne-Hotel. Die Straende sind wirklich super. Weng fliegende Haendler. Und ein Wasser!!! Ein BLAU wie im Freibad! Das ist alles toll. Nur eben alles zugebaut und viel Verkehr. Auch hier recht freundliche Menschen. Etwas distanzierter als auf Tobago. Musik eher international mit etwas karibischen Stilrichtungen. Es gibt hier (im Innenland) auch sehr viele einfache Haeuser, auch aus Holz. Und viele Menschen haben wohl auch knappe finanzielle Mittel, denn:

Das Leben ist hier SEHR TEUER!!!

Mein Gusthouse kostet nur 25 US die Nacht. Total super! Aber Essen und Trinken, auch im Supermarkt, ist teurer als in Deutschland. Umgrechnet 20 Euro fuer Essen und 1 bis 2 Bier sind im Restaurant schnell ausgegeben. Im Supermarkt (ganz gute Auswahl) glueht die Kreditkarte. Fuer viele Einhemische wohl alles nur schwer bis gar nicht erschwinglich.

Ansonsten ist Barbados aber wirklich easy!!!

Anreise Barbados

Am Sonnabend, d.18.06. geht’s morgens um 7 Uhr per Taxi zum Flughafen in Tobago. Ich habe ueber 2 Std. zum Einchecken. Keine Schlange. Ich komme schnell dran. Die Frau am Counter muss ein wenig nach meinen gebuchten Fluegen im System suchen. Dann geht aber alles sehr schnell. Ich muss in Trinidad umsteigen. Das Gepaeck soll ich erst am Zielflughafen entgegennehmen muessen. Na mal sehen.

Ich bin viel zu frueh dran. Der Flieger hat auch noch Verspaetung. Der kleine Flughafen bietet wenig Moeglichkeiten die Zeit totzuschlagen. Irgendwann geht es endlich los. Flug mit einer Turbopropmaschine (Dash -8-300) nach Trinidad. Wie bei der Anreise nach Tobago ist auch dieser Flug “interessanter” als mit einem Riesenflieger: natuerlich kleinerer Innenraum, lauter, unruhigeres Flugverhalten und Start und Landung spuert man noch richtig.

In Trinidad schnell zum naechsten Gate. Ich werde gefilzt. Dauert! Irgendwann darf ich weiter. Rein in den Flieger (B-737-800). Ich sitze vielleicht 5 Minuten und schon geht’s los. Wilder Flug. Ordentliche Turbulenzen. Keine Stunde spaeter maechtig harte Landung in Bridgetown/Barbados. Sturm und starker Regen. Endgueltige Landung bei Di. oder Mi. mit viel Triebwerksausgleich. Die Haelfte der Passagiere steigt aus, die andere fliegt weiter nach Kingston/Jamaica. Beim Aussteigen faellt mir erst auf, dass wir mit AIR JAMAICA geflogen sind. Nicht weiter irritierend, gebucht hatte ich bei CARRIBIAN AIRLINES eine Tochtergesellschaft von AIR JAMAICA. Einreiseformalitaeten sind schnell geklaert. Rucksack kommt fast als erstes auf das Laufband. Geld wechseln. Infos und Strassenkarten von der Touristinformation holen und raus aus dem Flughafen. Rein ins Taxi. Ich hatte mir im Internet schon ein (bzw. mehrere alternative) Guesthouses rausgesucht. Der Fahrer braucht recht lang (mit viel Nachfragen), um mein Guesthouse zu finden. Endlich da.

ENVILLE GUESTHOUSE in Maxwell, nahe Bridgetown: 25 US-$ die Nacht. Ich bin hier in Barbados fuer 10 Naechte. Gefuehrt wird das Guesthouse von Gregory (Rasta, Mitte 40, aus Barbados) und Isolde (Mitte 50, urspruenglich aus Koeln, seit 17 Jahren hier). Isolde war Reisefuehrerin. Deshalb habe ich dieses Haus gewaehlt, in der Erwartung, dass ich hier gute Infos kriegen kann. Ich bin der einziege Gast. Habe das ganze untere Stockwerk mit grosser Kueche und Wohnzimmer und den Garten fuer mich. Alles super!

Speter gehe ich zum nahe gelegenen Fischmarkt in Oistins. Super Essen! Hier werde ich noch mehrmals hingehen. Einige Bierchen. Zurueck ins Guesthouse. Der Tag war lang genug.

 

Tobago, die erste

So, der erste Tobago-Besuch geht zu Ende. Bin jetzt nur eine Woche (6 Tage) hier gewesen. Komme zum Ende der Reise nochmal fuer 2 Wochen hier her. Hat hier alles super geklappt. Ich habe ein wenig den Sueden der Insel erkundet. Per Sammeltaxi. Kostet nichts und klappt echt gut hier. Die fahren in alle Richtungen der Insel. Ich habe einige Straende abkeklappert. Nebensaison ist echt super. Ueberall ist wenig los und von irgendwelchen “Haendlern” wird man so gut wie gar nicht angequatscht. Die erholen sich wohl auch von der Hauptsaison. In Buccoo (Point), der Ort in dem mein Guesthouse ist, bin ich wohl der einzige Gast (Weisse). Die Leute sind hier sehr entspannt und immer fuer einen Schnack zu haben. Viel Reggae hier. Auch in den Taxis. Sehr viel Roots Rock und Old School Dancehall aus den 80’ern und 90’ern. Stoesst immer auf ein reges Interesse wenn ich erzaehle, dass ich mal fuer 8 Wochen auf Jamaica war.

Der Lebensstandard ist hier verhaeltnismaessig hoch (Strassen, Haeuser, Autos, KLeidung,… Nur die “Hauptstadt” erstickt im Verkehr. Zu viele Autos, zu enge Strassen. Habe hier eine “Stammkneipe” am Hafen aufgetan. Guter Ausblick und laute Musik. In der Hauptstadt sieht man vereinzelt Weisse. Die Preise fuer Essen und Trinken sind ertraeglich. Essen 30-40 TT-$, Bier 12 TT-$.

Samstag geht’s nach Barbados. Bin gespannt, ob dass mit den Flugbuchungen alles geklappt hat.