(Bin jetzt wieder in Tobago. Koennte Probleme mit weiteren Bildern im Netz geben. Mal sehen. )
Preiswert und zuverlaessig fahre ich am Di. per Minibus zum Flughafen in Barbados. Mit LIAT (Fluggesellschaft aus Barbados (?)) fliege ich in einer Turbopropmaschine nach Castries, St.Lucia. Ruhiger Flug in einem kleinen Flieger fuer max. 50 Personen. Der (Hauptstadt-) Flughafen ist sehr klein. Hier koennen nur kleine Maschinen landen. Keine Probleme mit Gepaeck und Einreiseformalitaeten. Am Flughafen werde ich von Manuela abgeholt. Ich werde in ihrem Guesthouse wohnen (25 US$ pro Nacht). Isolde, meine “Vermieterin” in Barbados ist mit ihr befreundet und hatte den Kontakt hergestellt. Manuela lebt seit etwa 15 Jahren in St.Lucia. Sie arbeitet fuer eine Reisegesellschaft, die Ausfluege fuer Kreuzfahrtschiffspassagiere anbietet. Das Guesthouse ist im Norden der Insel (nicht weit von Castries) in Rodney Bay gelegen. Sie faehrt mit mir im Ort gleich die wichtigsten Ziele(Straende, Banken, Restaurants, etc.) an. Super Service. Gerade erst angekommen und schon eine gute Orientierung. Da ich nur eine Woche auf St.Lucia bleibe, ist ein schneller “Einstieg” natuerlich von Vorteil. Das Guesthouse liegt in Rodney Heights, einem verhaeltnismaessig wohlhabenden Stadtteil.
Gleich am ersten Abend stelle ich fest, dass das Preisniveau hier deulich unter dem von Barbados liegt. Insbesondere Essen und Trinken ist hier deutlich guenstiger. Fuer umgerechnet 10 Euro kann man hier gut essen. Die hiesige Waehrung ist der East Caribbean Dollar (EC$). 1 Euro = 3,88 EC$. Oeffentliches Verhehrsmittel ist auch hier der Minibus. Sehr preiswert. Es fahren aber nicht so viele wie in Barbados. In grossen Malls kann man (fast wie in D) alles einkaufen.
St.Lucia hat 170.000 Einwohner. Die Insel ist landschaftlich wunderschoen. Sehr viel Gruen. Grossflaechig geschuetzter Regenwald. Ertraegliche Strassen. Extrem viele neue und teure Autos unterwegs. BMW und Audi sind hier offensichtlich sehr beliebt. Und das bei 100% Einfuhrsteuern.
Teile des Nordens der Insel erkunde ich auf eigene Faust (Bus und zu Fuss). Auch hier schoene Straende. Auf St.Lucia sind im Vergleich zu den anderen besuchten Inseln auch einige Touristen zu sehen. Manuela zeigt mir mit ihrem Auto Teile der Hauptstadt, auch “sehr unsichere Gegenden”. Ueber Manuela buche ich 2 organisierte Ausfluege. Z.T. zu einem sehr guenstigen Preis. Eine Tour geht in den Regenwald. Hier mache ich eine Seilbahnfahrt. Lautlos durch den Wald ist ein super Erlebnis. Die andere Tour geht per Bus die Westkueste herunter und per Katamaran wieder zurueck. Die Insel macht wirklich was her: Kleine interessante Ortschaften, Serpentinen ohne Ende und von der Seeseite sowieso sehr schoen! Wir haben etwas unruhige See, was die Katamarantour umso interessanter macht.
Die Menschen hier sind etwas distanziert. Aber in der einen Woche gibt es keine Probleme! Am Freitagabend fahre ich mit Manuela und Paul (ein englischer Freund von ihr, der seit 20 Jahren hier lebt) zur Streetparty in einem Nachbarort. Garkuechen, Bierstaende und viel Musik. Z.T. recht dunkle Ecken. Aber mit Fuehrung gibt es keine Probleme. Spaeter machen Paul und ich noch eine Tour durch die Bars von Rodney Bay.
In nur 7 Tagen habe ich ohne viel Aufwand recht viel gesehen und erlebt. Landschaftlich die schoenste Insel, die ich besucht habe.
Am Di.,d.04.07. faehrt Manuela mich zum Miniairport von Castries. Weiterflug mit LIAT nach Trinidad. Diesmal keine Probleme bei der Einreise. Mit Caribbean Airlines geht es weiter nach Tobago. Regen und Sturm! Sehr interessanter unruhiger Flug! Uber das Internet hatte ich mir ein Guesthouse gesucht (wieder ein deutscher Inhaber, der auch bei Ausfluegen behilflich sein soll). Per Taxi fahre ich hin. Abends gegen halb 10 komme ich an. Es laeuft gerade eine Party im Guesthouse. Es sind Trinidanier zu Gast.